Eis- und Eventhalle

Gällivare, Schweden
Eis- und Eventhalle in Gällivare, Schweden mit PREFA Wandschindeln in verschiedenen Rottönen, bei Dämmerung fotografiert.
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Highlight

Die Fassade sollte diese bis ins Detail gehende Suche nach dem menschlichen Maßstab vermitteln.
Dank dem schwedischen Architekturbüro MAF Arkitektkontor trägt die Eis- und Eventhalle in Gällivare eine besondere, optisch-oszillierende Fassade aus Wandschindeln von Prefa. Das kleinteilige Fassadenprodukt wurde vor allem deshalb gewählt, weil es eine Verarbeitung sogar bei Temperaturen von bis zu -30 °C ermöglicht und mit fünf unterschiedlichen Rottönen ein ansprechendes Muster erzeugt, das auf die sportlichen Tätigkeiten in der Halle anspielt.
Technische Ausführung
Die Entscheidung für die Wandschindel aus Aluminium fiel dem Architekten nicht schwer. Kein anderes Material lässt sich bei winterlichen Temperaturen von bis zu -30 °C problemlos auf konkaven und konvexen Rundungen verlegen. Dazu kamen die möglichen Sonderfarben und die breite Farbpalette, durch die eine besondere Nah- und Fernwirkung entstand.
Design
Bei der Planung der 6500 m² großen Halle suchte der Architekt nach jenem "Ausdruck von Bescheidenheit, der der Halle Würde und Klarheit gibt". Durch abgerundete Ecken, verschiedene Bauhöhen und eine leicht nach hinten geneigte, optisch-oszillierende Fassade in fünf verschiedenen Rottönen gelang es, die riesige Kubatur geschickt zu verpacken.
Besondere Herausforderung
Aufgrund der Eiseskälte war die jährliche Bauzeit ausgesprochen knapp. Zudem waren die Schindeln im bläulichen Licht der Polarnacht kaum voneinander zu unterscheiden, weshalb sie nummeriert wurden. Das Handwerker-Team plante das zufällig aussehende Muster – von den Architekten bekamen sie prozentuale Angaben der jeweiligen Farben.