MARK München

München, Deutschland
Nahaufnahme einer Fensterfassade mit Glasfaserbeton-Elementen
Partner
Lindner
Planung
WITTE Projektmanagement GmbH
Auftraggeber
Ed. Züblin AG
Architektur
KSP Jürgen Engel Architekten GmbH
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Highlight

Gefaltete Fassadenstruktur mit dreidimensionalen Glasfaserbeton-Elementen
Als „neues Tor nach Westen“ soll das MARK dem Westen Münchens in Zukunft eine neue Bedeutung als Bürostandort verleihen. Seine helle Architektur schafft mit der gefalteten Fassadenstruktur eine neue, repräsentative Büroadresse – gekrönt vom Blick über die ganze Stadt. Für die Umsetzung der unterschiedlichen Fassadensysteme sowie die Fertigung der individuellen Fassadenelemente war die Lindner Building Envelope, Teil der Lindner Group, verantwortlich.
Technische Ausführung
Insgesamt 1.891 individuelle Fassadenelemente, inklusive Fenster, sowie 4.500 m² der 13 mm dünnen und dennoch sehr stabilen LinCrete GFB-Elemente wurden von Lindner in der eigenen Produktion vorgefertigt und vor Ort an Starterprofilen effizient montiert. Auch die darunter befindliche Pfosten-Riegel-Fassade wurde im eigenen Werk gefertigt.
Design
Die 200 m lange, gefaltete Fassadenstruktur setzt auf Kontrast durch eine schwarze Pfosten-Riegel-Fassade und weiße vorragende Glasfaserbeton-Elemente. Die Abwechslung von rückspringenden Strukturen und Terrassen unterstreicht den individuellen Charakter des achtgeschossigen Komplexes. Bodentiefen Fenster ergänzen das Design.
Besonderheiten
Um Wartungskosten zu reduzieren und Ressourcen zu sparen wurden die dünnwandigen Glasfaserbeton-Elemente mit einer speziellen Beschichtung versehen: Diese besitzt dank des Wirkprinzips der Photokatalyse einen selbstreinigenden Oberflächeneffekt und reinigt durch den natürlichen Belichtungs-Regen-Zyklus die Umgebungsluft zudem aktiv von Stickoxiden.
Nachhaltigkeit
Neben dem Reinigungseffekt haben Lindner GFB-Elemente weitere Vorteile in Sachen Nachhaltigkeit: Hergestellt aus mineralischen Rohstoffen und durch alkaliresistenten Glasfaser besonders langlebig, ermöglichen sie einen längeren Produktlebenszyklus. Durch die Leichtigkeit des Betons zeigen sich zudem CO2-Einsparungen bei Produktion und Transport.
Fassadenelemente
Zusätzlich zur Elementfassade mit vorgehängter Glasfaserbetonverkleidung fertigte und montierte Lindner eine schwarze Pfosten-Riegel-Fassade sowie Kaltfassadenelemente. Um die Statik am Haupteingang zu gewährleisten, wurde die Pfosten-Riegel-Fassade aus Stahl ausgeführt. Beim Rest des Gebäudes wählte man leichtere schwarze Aluminiumprofile.
Blick auf die Fassade des Gebäudes MARK von der Hauptstraße aus
Sicht auf die Fassade mit Innenhof
Die markant gefaltete Fassade mit dreidimensionalen Elementen besticht schon von Weitem.
Nahaufnahme der Fassade, die Glasfaserbeton-Elemente sind hier deutlich sichtbar.